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Workshops 22. April 2010: 5-8
Workshop 5 Thema: „Arbeit und Wohlstand – Welchen Beitrag muss Stadtentwicklung leisten?“
- Stefan Pfeifer, DGB – Bezirk NRW, Wirtschafts- und Struktur- / Technologiepolitik - Bauassessor Hendrik Schrenk, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Leiter des Referates Verkehr, Stadt- und Regionalplanung
Ein dynamischer Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Faktor für das Florieren einer Stadt. Von attraktiven Einkaufsmöglichkeiten über ausreichende Freizeit- und Bildungsangebote bis hin zu einem funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr – eine gesunde Infrastruktur kann auf Dauer nur dort bestehen, wo die Menschen Arbeit haben und Geld verdienen. Der Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen muss daher ein wesentlicher Aspekt der Stadtentwicklung sein. Wie kann die Stadtentwicklung zum Motor für Arbeit und Wohlstand werden?
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Workshop 6 Thema: „Gestaltungsmöglichkeiten für Politik und Verwaltung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt“
- Thomas Ellerkamp, stellv. Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Dortmund und Leiter dortmund-projekt - Erik O. Schulz, Geschäftsführer agentur mark GmbH, Leiter Regionalagentur Märkische Region
Wer bei der Stadtentwicklung die möglichen Auswirkungen für die heimische Wirtschaft vernachlässigt, wird in der Zukunft das Nachsehen haben – oder aber gar keine Zukunft mehr haben. Doch welche Stellschrauben können die kommunale Politik und die Verwaltung vor Ort drehen, um möglichst positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt zu erreichen? Der Workshop erörtert Möglichkeiten und Grenzen der lokalen Akteure und entwickelt mögliche Lösungsansätze.
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Workshop 7 Thema: „Wie sehen Kinder die Zukunft der Städte?“
- Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Brackwede mit ihren Lehrern und Lehrerinnen - Leitung: Wolfgang Jasper
Die Schülerinnen und Schüler haben sich in Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Fächern und Jahrgängen mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Bebauung von Innenstädten auseinandergesetzt. In dem Workshop präsentieren sie ihre Vorstellungen einer Skyline der Stadt der Zukunft mit der modellhaften Ausprägung von Gebäuden. Gemeinsam mit den Workshop-Teilnehmern soll die Vision des zentralen Gebäudes der Zukunftsbebauung entwickelt werden: der „2110-Tower“. In einem kreativen Prozess sollen dabei Ideen zur ökologischen, wohnlichen und architektonischen Ausformung in das Modell einfließen.
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Workshop 8 Thema: „Stadt für Alle – Chancen und Herausforderungen für eine Stadtentwicklung nach dem Konzept des Design für Alle “
- Vera Wiehe, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld (WEGE mbH) - Dr. Peter Neumann, NeumannConsult, Münster
Das Konzept Design für Alle ist eine Weiterentwicklung des Prinzips der Barrierefreiheit und verfolgt eine nutzerfreundliche, nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Gestaltung aller Lebensbereiche. Vorgestellt werden Zielsetzung und Grundlagen des Konzeptes. Der Workshop zeigt auf, wie das Design für Alle in der kommunalen Planung, in der Verkehrsraumgestaltung, in der Produktgestaltung und im Marketing umgesetzt werden kann. Dargestellt werden zudem die ökonomischen Effekte, die sich aus einer Förderung von Barrierefreiheit und Design für Alle ergeben.
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