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Workshops 22. April 2010: 1-4

 

Workshop 1

Thema: „Die Entwicklung der Innenstadt als Lebensraum – eine interdisziplinäre Aufgabe“

 

- Prof. Dr. Joachim Frohn, Universität Bielefeld, Projekt: Bielefeld 2000plus

- Henry Beierlorzer, SelberBau – Beratung und Projekte für Stadtentwicklung & Wohnen, Witten

 

Innenstadtentwicklung bedeutet mehr als Gestaltung öffentlicher Räume und Gebäude, Lösung von Verkehrsproblemen und Unterstützung des Einzelhandels: Es geht um die Einbeziehung aller wichtigen Aspekte der Innenstadt als Lebensraum der Stadtbürger für Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit. Der Workshop geht der Frage nach, welche Kriterien zu einer solchen ganzheitlichen Beurteilung der Qualität von Innenstädten heranzuziehen sind und wie sich ein solcher Ansatz umsetzen lässt.

 

Zur Zusammenfassung der Ergebnisse, auch als pdf zum download.

 

 

Workshop 2

Thema: „Stadtentwicklung als Netzwerk- und Partizipationsprozess“

 

- Prof. Dr. Tilman Rhode-Jüchtern, Institut für Geographie,

  Friedrich-Schiller-Universität, Jena

- Dr. jur. Werner Glenewinkel, Fachhochschule für

  öffentliche Verwaltung NRW, Bielefeld

 

Wir stehen vor existenziellen Herausforderungen: Uns steht das Ende einer Welt bevor, wie wir sie bislang kannten. Wir wissen immer mehr, aber wir wissen immer weniger weiter. Die Zivilgesellschaft wird zuweilen als Störfaktor im Kräftespiel von Politik, Verwaltung und Wirtschaft empfunden. Sie kann aber auch eine Ressource für die Herausforderungen sein. Der Workshop geht der Frage nach, wie man dies erkennen und gemeinsam einüben kann.

 

 

Workshop 3

Thema: „Standortanalysen und -entscheidungen großer Unternehmen“

 

- Brigitte Holz, Architekturbüro Freischlad + Holz, Herwarth + Holz

- Peter Kronshage, Goldbeck Bau

 

Waren bei Standortentscheidungen von Unternehmen früher Faktoren wie Rohstoffe, Arbeitskräfte und Verkehrsverbindungen ausschlaggebend, so spielen heute zunehmend Aspekte wie die Lebensqualität einer Stadt, Kultur- und Bildungsangebote, Infrastruktur und attraktiver Wohnraum eine wichtige Rolle. Der Wettbewerb der Kommunen um die Ansiedlung von Firmen kann sich daher nicht auf günstige Grundstückskonditionen beschränken. In dem Workshop werden die verschiedenen Aspekte der Standortentscheidungen großer Unternehmen sowie die Gestaltungsmöglichkeiten in den Kommunen diskutiert.

 

Zur Zusammenfassung der Ergebnisse, auch als pdf zum download.

 

 

Workshop 4

Thema: „Stadtteileintwicklung und Architektur am Beispiel der HafenCity, Hamburg und von Örestad, Kopenhagen“

 

- Hape Schneider, HafenCity Hamburg GmbH

- Heiko Weißbach

 

Örestad ist der jüngste Stadtteil der dänischen Hauptstadt. Seit 1992 entsteht er nach dem New Town-Prinzip und wird nach seiner Fertigstellung Wohnraum für 20.000 Menschen sowie 60.000 Arbeitsplätze bieten. Mit der HafenCity wird derzeit in Hamburg ein ähnlich großes Stadtentwicklungsprojekt realisiert. Auf dem etwa 155 Hektar großen, ehemaligen Hafengelände entsteht ein neuer Stadtteil, der die Hamburger Innenstadt um rund 40 Prozent erweitern wird. Im Sinne einer nachhaltigen Urbanität wird dabei auf hohe Umweltstandards und eine feinkörnige Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur gesetzt. Der Workshop zeigt auf, welche Konzepte der Entwicklung dieser neuen Stadtteile zugrunde liegen und wie Wohnen und Arbeiten miteinander in Einklang gebracht werden können.

 

Zur Zusammenfassung der Ergebnisse, auch als pdf zum download.

 

Zu den Workshops 5-8